Nikolassee Berlin

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Der Nikolassee ist der südlichste See der Seengruppe Grunewaldseenkette im Südwesten von Berlin. Andere sehen der Gruppe, wie der See Schlachtensee oder die Krumme Lanke sind größer und in Berlin wesentlich bekannter. Der Nikolassee ist weniger als 6 Hektar groß und ist kein Badesee.

Baden ist in dem See verboten wegen der gefährlicher Strudel, die für Schwimmer lebensgefährlich sind. Auch ist der Nikolassee ein Wasserschutzgebiet.

Man kann der Nikolassee schwer zu Fuß umrunden, da an der Nordseite fast direkt am See eine Autobahn ist. Um die südliche Hälfte des Gewässers verläuft ein breiter Fußweg, der allerdings etwa 20 Meter entfernt vom Seeufer im Wald verläuft. Es gibt aber mehrere Stichwege zum Ufer.


Bekannt ist der Nikolassee vor allem wegen der gleichnamigen S-Bahn-Station. Auch der kleine Stadtteil von Berlin nördlich des Gewässers heißt Nikolassee. Von der S-Bahn sind es gut 500 Meter zu den See. In südliche Richtung ist die S-Bahn-Station Wannsee nicht viel weiter entfernt. Die Länge des Nikolassee ist etwa 300 Meter, die Breite nicht viel mehr als 100 Meter, die Fläche ist circa 0,06 km².

Einschätzung Nikolassee: Es gibt sicherlich interessantere Seen in der Gegend. Dies sind der nur wenige hundert Meter entfernte Wannsee, der bekannteste See für Wassersport und Baden in ganz Berlin. Aber auch der Schlachtensee und der See Krumme Lanke, beide etwa 2 bis 3 Kilometer weiter nördlich, sind zum Wandern und Baden gut geeignet. Um beide Seen gibt es einen tollen Rundweg.

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