Bezirke Berlin

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Die 12 Bezirke von Berlin

Nach der Wiedervereinigung bis zum Ende des Jahres 2000 war Berlin in 23 Bezirke eingeteilt. Eine Reform war nötig, da diese Bezirke unterschiedlich groß waren und die Einteilung noch aus den Zeiten der Teilung der Stadt durch die Mauer stammte. Berlin wurde in 12 neue Bezirke eingeteilt (durch die sogenannte Bezirksgebietsreform). Dabei wurde zum einen auf historische Einteilungen, aber auch auf in etwa gleich große Einwohnerzahlen geachtet. Keiner der 12 Bezirke Berlins hat heute unter 220.000 Einwohner, keiner über 380.000 Einwohner.

Karte Bezirke Berlin
Bild: © JULA – Fotolia.com , Bezirke Berlin

Nur drei Bezirke blieben durch die Bezirksgebietsreform 2001 unverändert. Dies waren die ehemaligen Westberliner Bezirke Reinickendorf, Neukölln,  und Spandau. Alle anderen neue Bezirke entstanden aus der Zusammenlegung von zwei oder drei alten Bezirken.

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Der Bezirk Berlins mit den meisten Einwohnern ist derzeit Pankow im Norden der Stadt mit circa 375.000 Bewohner. Am wenigsten Bewohner hat Spandau mit etwa 230.000 Bewohner.

Da Berlin im Zentrum viel dichter bewohnt ist als am Stadtrand, sind die Bezirke sehr unterschiedlich groß. Der größte Bezirk ist Treptow-Köpenick mit 169 km² im Süd-Osten der Stadt. Große Teile dieser Gegend von Berlin sind allerdings mit Wäldern und Seen bedeckt. Die kleinsten Bezirke Berlins nach der Fläche sind Friedrichshain-Kreuzberg (20 km²) und Mitte (40 km²). In den innerstädtischen Bezirken leben bis zu 12.700 Menschen auf einen Quadratkilometer (Friedrichshain-Kreuzberg). Die Bevölkerungsdichte in Treptow-Köpenick ist mit 1.400 Bewohner pro km² neun Mal geringer.

Zwei der Bezirke erstrecken sich auf über die ehemalige Mauergrenze, sind also teilweise sowohl im ehemaligen Ostberlin als auch in Westberlin. Diese sind der Bezirk Mitte und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die beiden zentralen Bezirke von Berlin.

Jeder Berliner Bezirk hat einen Bürgermeister und eine Bezirksverordneten-Versammlung. Sies ist eine Art Bezirks-Stadtrat, der allerdings nur sehr beschränkte politische Macht hat. Der bekannteste der Bezirks-Bürgermeister ist zur Zeit mit Abstand Heinz Buschkowsky (SPD) in Neukölln. Er hat mit seinen Thesen zur Integrationspolitik deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Der Norden von Neukölln gilt seit langem als die Gegend Berlins mit den größten sozialen Problemen (hoher Anteil von Bürger mit Migrationshintergrund, hohe Arbeitslosigkeit usw.)

Jeder der 12 Bezirke ist noch zusätzlich in Ortsteile eingeteilt. Insgesamt hat Berlin derzeit 95 Ortsteile. Die von der Fläche großen Bezirke haben meist wesentlich mehr Ortsteile als die kleineren Bezirke. Alle diese Ortsteile sind auf den Berliner Straßen mit Ortstafeln beschildert.

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FAQ Bezirke Berlin

Wie viele Bezirke hat Berlin?

Berlin hat 12 Bezirke. Diese sind die wichtigsten Verwaltungseinheiten der Stadt.

Welche Bezirke gibt es in Berlin?

Die 12 Bezirke sind: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Reinickendorf.

Was ist der größte Bezirk in Berlin?

Treptow-Köpenick ist flächenmäßig der größte Bezirk in Berlin.

Was ist der kleinste Bezirk in Berlin?

Friedrichshain-Kreuzberg ist einer der kleinsten Bezirke, aber sehr dicht besiedelt.

Welcher Bezirk ist das Zentrum von Berlin?

Berlin Mitte gilt als das Zentrum der Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten.

Welcher Bezirk ist der teuerste?

Zu den teuersten Bezirken gehören Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Teile von Prenzlauer Berg (Pankow).

Welcher Bezirk ist am günstigsten?

Günstigere Bezirke sind oft Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg oder Spandau.

Welche Bezirke sind bei Touristen beliebt?

Besonders beliebt sind Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf.

Welcher Bezirk ist am grünsten?

Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick gelten als besonders grün mit vielen Seen und Wäldern.

Welcher Bezirk ist am lebendigsten?

Friedrichshain-Kreuzberg ist bekannt für Nachtleben, Bars und alternative Szene.

Welcher Bezirk ist am ruhigsten?

Reinickendorf, Spandau und Teile von Steglitz-Zehlendorf gelten als ruhiger.

Welche Bezirke liegen im Osten von Berlin?

Zu den östlichen Bezirken gehören Pankow, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick.

Welche Bezirke liegen im Westen von Berlin?

Zu den westlichen Bezirken gehören Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf.

Was ist der Unterschied zwischen Bezirk und Stadtteil?

Ein Bezirk ist eine große Verwaltungseinheit, die mehrere kleinere Stadtteile umfasst.

Wie viele Stadtteile hat Berlin?

Berlin hat über 90 Stadtteile, die auf die 12 Bezirke verteilt sind.

Welcher Bezirk ist am besten zum Wohnen?

Das hängt von den Vorlieben ab: Mitte zentral, Prenzlauer Berg familienfreundlich, Neukölln und Friedrichshain eher alternativ.

Welcher Bezirk ist gut für Familien?

Pankow, Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf gelten als familienfreundlich.

Welcher Bezirk ist gut für Nachtleben?

Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln sind bekannt für Bars, Clubs und Nachtleben.

Welcher Bezirk ist am touristischsten?

Mitte ist der touristischste Bezirk mit den meisten Sehenswürdigkeiten.

Warum sind die Bezirke in Berlin wichtig?

Die Bezirke strukturieren die Stadt und helfen bei Verwaltung, Orientierung und Planung.

Lohnt es sich, verschiedene Bezirke zu besuchen?

Ja, jeder Bezirk hat einen eigenen Charakter und zeigt eine andere Seite von Berlin.


Infos über die 25 Stadtbezirke von München. Auch in München gab es eine Reform der Einteilung der Stadt.

 

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