Medizinhistorisches Museum Berlin

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Das Medizinhistorische Museum Berlin der Charité ist eines der größten Museen für Medizin und Medizingeschichte in Europa. Bereits Ende des 19. Jahrhunderte wurde das Pathologische Museum Berlin gegründet. In den beiden Weltkriegen wurde vieles zerstört, danach war das Museum auf dem Gebiet der DDR. Erst Jahre nach der Wende wurde das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité im Jahr 1998 wieder eröffnet und später erweitert. Die Ausstellung ist nur wenige hundert Meter vom Berliner Hauptbahnhof entfernt.

Tipp:  Mit dem Museumspass 3 Tage in über 30 Museen in Berlin

Eintrittspreise 2019 Medizinhistorisches Museum Berlin

Erwachsene zahlen (im Januar 2019) 9 Euro Eintritt, mit Ermäßigung nur 4 Euro (dazu zählen zum Beispiel Schüler, Studenten und Rentner)-

Man kann mit dem Museumspass Berlin die Medizin-Ausstellung der Charité kostenlos betreten. Der Museumspass Berlin gilt 3 Tage, kostet 29 Euro für Erwachsene und gilt in über 30 Museen. Man kann den Museumspass im Internet auf diesem Link kaufen.

Öffnungszeiten 2019 Medizinhistorisches Museum Berlin

Montag ist Ruhetag. Ansonsten ist von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Am Mittwoch und Samstag sind die Öffnungszeiten des Medizin-Museums sogar 10 Uhr bis 19 Uhr (Stand Januar 2019).

Anfahrt und andere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Vom Hauptbahnhof Berlin kann man in gut 10 Minuten zu Fuß gehen. Man geht den Haupteingang raus, dann rechts die Invalidenstraße hoch und direkt nach der Spreebrücke wieder rechts. Ab dort ist das Berliner Medizinhistorische Museum ausgeschildert.

Nur gut 100 Meter weg ist ein großes und tolles Museum für Moderne Kunst im Hamburger Bahnhof. Nicht viel weiter weg ist das berühmte Museum für Naturkunde Berlin. Auch diese beiden Ausstellungen kann man mit dem Museumspass Berlin besuchen.

Infos Medizinhistorisches Museum Charité Berlin

Auf mehreren Etagen werden tausende Objekte zum Thema Medizin gezeigt. Dies sind zum einen Teile des menschlichen Körpers. Dazu zählen Dinge wie Knochen und Skelette, aber auch in Alkohol eingelegte menschliche Organe und ganze Babys (sogenannte Feuchtpräparate).

Es gibt aber auch viele medizinische Werkzeuge und Apparate im Medizin-Museum Berlin zu sehen. Interessant fanden wir zum Beispiel ein Bett auf einer Intensivstation und eine sogenannte Eiserne Lunge. Andere große Themen sind die Medizin der Nazi-Zeit und vor allem die Geschichte der Charité Berlin, dem heute größten Krankenhaus in Deutschland und wohl ganz Europa.

Insgesamt würden wir das Medizinhistorische Museum Berlin der Charité als mittelgroßes Museum bezeichnen. Uns hat die Ausstellung sehr gut gefallen.

Tipp:  Mit dem Museumspass 3 Tage in über 30 Museen in Berlin

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