Die Berliner U-Bahn: Infos, Linien, Internationaler Vergleich

U-Bahn Berlin






Die Berliner U-Bahn ist das größte unterirdische Nahverkehrssystem in Deutschland. Vor allem im Westen der deutschen Hauptstadt ist die U-Bahn das wichtigste öffentliche Transportmittel. Das Netz besteht aus gut 170 Bahnhöfen und 9 Linien. Etwa ein halbe Milliarde Mal steigen jährlich Personen in eine U-Bahn in Berlin ein und aus. Das entspricht mehr als eine Millionen Fahrgäste täglich. Die Länge des U-Bahn-Netzes ist etwa 150 Kilometer.


Bild:  © skyo - Fotolia.com

Die Berliner U-Bahn ist über 100 Jahre alt und die älteste U-Bahn in Deutschland. 1902 fuhr der erste Zug vom Zentrum nach Charlottenburg. Bereits vor dem 2. Weltkrieg erreichte das Netz eine stattliche Größe. In der Zeit der Mauer wurde das Netz im Westen Berlins viel stärker ausgebaut als in Ostberlin. Im Osten war weniger Geld vorhanden und man setzte stärker auf den Ausbau der Straßenbahn. Das Netz war geteilt, an einigen Bahnhöfen wurde nicht angehalten. Einzig der Bahnhof Friedrichsstraße wurde von Ost und West genutzt. Unter dem Bahnhof war der wichtigste Grenzübergang zwischen den beiden Teilen Berlins. Nach der Wiedervereinigung wurden die Netze der U-Bahn Berlins wieder zusammengeschlossen. Derzeit wird nur noch an der U5 gebaut. Sie soll ab etwa 2019 den Haupbahnhof, den Bundetag und das Brandenburger Tor mit dem Osten (z.B. Alexanderplatz) verbinden.

Die Farbe alle U-Bahn Züge in Berlin ist meines Wissens einfarbig gelb (manche auch Orange-Gelb). Damit sind die Wagen und Züge der U-Bahn einfach von der S-Bahn (Ocker mit roten Strichen) zu unterscheiden.

Die neun Linien sind mit U1 bis U9 durchnummeriert. Derzeit gibt es noch zusätzlich eine Linie namens U55. Die U5 befindet sich im Bau und besteht aus zwei Teilstücken, die noch nicht miteinander verbunden sind. Das kleinere Stück wird vorläufig U55 genannt. Nach der Gesamtfertigstellung der U5 wird die ganze U-Bahn-Linie den Namen U5 tragen.

Die längste Berliner U-Bahn-Linie ist mit Abstand die U7 mit einer Länge von 32 Kilometer, 40 Stationen und einer Gesamtfahrzeit von fast einer Stunde. Die kürzeste Linie die U4 in Schöneberg mit nur 5 Stationen.  Die älteste Linie ist die U1 (Erbaut 1902 bis 1926). Die neuste Linie ist die U9, die 1961 in Betrieb ging und später verlängert wurde.

Eine Besonderheit ist der Name des Schnellbahn-Netzplans in Berlin. Er heißt hier Netzspinne. Den meisten Nicht-Berliner ist dieser Begriff völlig unbekannt.

Im internationalen Vergleich steht die Berliner U-Bahn gut da. Das U-Bahn-Netz von London oder Shanghai ist mehr als 3 Mal so groß wie das Berliner U-Bahn-Netz. Allerdings sind diese Städte auch um ein Vielfaches größer als Berlin und haben keine S-Bahn. Zählt man die S-Bahn und die U-Bahn in Berlin zusammen und vergleicht die Schnellbahnnetze, hat Berlin eines der längsten Netze der Welt. Die längste U-Bahn-Strecke ist in Moskau mit etwa 60 km, die längste Berliner U-Bahn-Strecke ist etwa 30 km lang. Die längsten Berliner S-Bahn-Linien sind allerdings über 50 km lang.

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