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Reichstag |
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Architekt des Reichstags war Paul Wallot. Nach der Abgeordnetenversammlung des deutschen Kaiserreichs, kam im Reichstag auch das Parlament während der Weimarer Republik zusammen. In der Nazi-Zeit tagte im Reichstag keine Abgeordneten. In dem Gebäude waren Ausstellungen der Nazi-Propaganda zu sehen. Später im Krieg wurde im Reichstag ein provisorisches Krankenhaus eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand der Reichstag, im Gegensatz zum nahen Brandenburger Tor, in Westberlin. Die Bundesrepublik baute das Gebäude zwar wieder auf, es hatte aber nicht die Funktion eines Parlaments. Nach der Wiedervereinigung und dem historischen knappen Beschluss des Deutschen Bundestags den Regierungsitz und das Parlament von Bonn nach Berlin zu verlegen, wurde der Reichstag erneut umgebaut. Nach dem Ende der Bauarbeiten wurde der Reichstag im Sommer 1995 spektakulär vom Künstler Christo für etwa zwei Wochen verhüllt. Danach zog bis heute in den Reichstag der Deutsche Bundestag ein. Der offizielle Name des Gebäudes ist nach wie vor Reichstag und nicht Bundetag. Vor dem Reichstag ist eine sehr große Grünfläche, die im Sommer voller Menschen ist. Mehrere andere neue Regierungsgebäude sind in der Umgebung. Besonders auffällig ist das Bundeskanzleramt (siehe Bild unten). Hier ist der Sitz des Bundeskanzlers von Deutschland.
Öffnungszeiten Reichstag: Eine Führung durch den Reichstag ist nur nach Voranmeldung möglich. Man kann sich zum Beispiel an den Abgeordneten des eigenen Wahlkreises wenden, um eine Einladung zu erhalten. Mehr Infos gibt es auf www.bundestag.de Anfahrt Reichstag: Der Reichstag ist vom neuen Berliner Hauptbahnhof in etwa 10 Minuten zu Fuß erreichbar. Wem das zu weit ist, kann auch eine Station mit der U-Bahn fahren. Das Brandenburger Tor ist etwa 5 Minuten zu Fuß vom Sitz des Deutschen Bundestags entfernt.
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